Angst-Wegweiser

Ich möchte Ihnen gerne ein paar Hilfestellungen mitgeben, wenn Sie eine Panikattacke bekommen oder Ängste verspüren.

1. Bewegung

Bleiben Sie bei Angst/Furcht oder gar einer akuten Panikattacke nicht ruhig, sondern bewegen Sie sich ! Die durch die Attacke ausgeschütteten Stresshormone werden durch Bewegung rascher abgebaut als durch Ausruhen.

Je nach dem in welcher Situation Sie sich befinden, versuchen Sie erst durch Bewegung etwas die Stresshormone abzubauen und anschließend beginnen Sie ein Entspannungsverfahren.

2. Entspannung

Üben Sie richtig zu atmen, sich zu zentrieren und zu entspannen! (Ich helfe Ihnen dabei eine Entspannungsübung zu erlernen)

3. Begrüßen Sie Ihre Angst

Dieser Tipp mag sich für Sie erst einmal seltsam anhören, ist jedoch ungemein hilfreich.

Wenn Sie merken, wie die Angst den Rücken empor kriecht, beginnen Sie mit Ihrer Angst zu sprechen.

Das muss nicht zwangsweise laut passieren. Reden Sie ruhig in Gedanken mit Ihrer einsetzenden Panik.

Begrüßen Sie Ihre Angst, wie einen alten Bekannten: »Hallo Angst. Da bist Du ja wieder. Lange nicht gesehen. Schön, dass Du da bist. Gibt es einen speziellen Grund dafür, dass Du gerade jetzt vorbeischaust?

Willst Du mir irgendetwas sagen?«

4. Gefühle erkennen

Erkennen Sie die Gefühle, die Ihre Angst/Furcht oder Panikattacken auslösen! Viele Menschen bekommen Panikanfälle, wenn Sie versuchen, Wut und Ärger zu unterdrücken. Nicht selten ist eine Panikattacke kein Angstanfall, sondern ein unterdrückter Wutanfall !

5. Körperliche Symptome richtig bewerten

Die körperlichen Symptome sind nur Hinweise meines Nervensystems auf ein aktuelles Ungleichgewicht. Die Schwindelanfälle sind psychogener Art und bald wieder vorbei. Das Herzrasen ist rein vegetativ und nicht gefährlich. Alles ist eine natürliche und uralte Reaktion des Gehirns.

Haben Sie weitere Fragen oder benötigen Sie eine Begleitung? Gerne können Sie einen Termin mit mir vereinbaren.

Grüße Iris Albert