Vom Überlebensmodus in die innere Sicherheit
Geplanter Video-Onlinekurs | in Vorbereitung (2026)
Diese Video-Onlinekurse entstehen aus meiner langjährigen Arbeit mit Menschen,
deren Nervensystem durch frühe Erfahrungen, anhaltenden Stress oder emotionale Überforderung geprägt wurde..
Die Kurse richten sich an Menschen, die sich häufig im Überlebensmodus erleben – innerlich angespannt, erschöpft, überwachsam oder abgeschnitten –
und die verstehen möchten, was mit ihnen passiert, statt sich weiter zu bewerten oder zu optimieren.
Worum es in diesen Kursen geht
Im Mittelpunkt dieses Kurses steht das Nervensystem als Grundlage von Erleben, Verhalten, Emotion und Beziehung.
Viele unserer heutigen Reaktionen sind nicht „psychisch falsch“, sondern körperlich gelernt.
„Die beiden aufeinander aufbauenden Kurse vermitteln ein zusammenhängendes und gut verständliches Verständnis dafür,
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wie Entwicklungstrauma und chronischer Stress körperlich und nervensystemisch wirken
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wie das autonome Nervensystem aufgebaut ist
(Sympathikus, Parasympathikus, ventraler und dorsaler Vagus) -
wie die Polyvagal-Theorie erklärt, warum wir zwischen Sicherheit, Anspannung, Rückzug oder Erstarrung wechseln
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warum Symptome wie Unruhe, Erschöpfung, Überanpassung, Rückzug oder Kontrolle sinnvolle Schutzprogramme des Nervensystems sind
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wie Überlebensstrategien entstehen und sich bis heute im Alltag, in Beziehungen und im Körper zeigen
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was innere Sicherheit aus neurobiologischer Sichtneurobiologischer Sicht wirklich bedeutet – und warum sie nicht „gedacht“, sondern erlebt wird
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wie Körper, Emotionen, Gedanken und Bindung untrennbar zusammenwirken
Darüber hinaus werden folgende Themen vertiefend in Kurs 2 eingeordnet:
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systemische Zusammenhänge und familiäre Prägungen
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transgenerationale Traumata und ihre Weitergabe über Generationen
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epigenetische Grundlagen (verständlich erklärt, ohne Überforderung)
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die langfristigen Auswirkungen von chronischem Stress auf Gesundheit, Energie und Belastbarkeit
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chronische Stressfolgen, stille Entzündungsprozesse und körperliche Langzeitbelastungen
– ohne Pathologisierung und ohne Heilversprechen
Beide Kurse helfen dir, dein Erleben neu einzuordnen:
nicht als persönliches Versagen, sondern als logische Reaktion eines Nervensystems, das gelernt hat zu überleben.
Dabei werden Körper, Emotionen, Gedanken und Beziehungsmuster gemeinsam betrachtet – nicht isoliert.
Aufbau und thematische Schwerpunkte (in Entwicklung)
Der zweiteilige Video-Onlinekurs ist als mehrmonatiger Lern- und Integrationsprozess aufgebaut und gliedert sich in zwei aufeinander aufbauende Kursteile.
So bleibt der Einstieg stabilisierend und alltagstauglich, während Vertiefung und Integration klar strukturiert erfolgen.
Kurs 1 – Vom Überlebensmodus zur inneren Sicherheit (Grundlagenkurs)
Kurs 1 vermittelt ein tragfähiges Grundverständnis von Nervensystem, Entwicklungstrauma und Selbstregulation.
Er ist eigenständig nutzbar und bildet die Basis für alle weiteren Inhalte.
Thematische Schwerpunkte sind unter anderem:
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Entwicklungstrauma als körperlich-nervensystemischer Prozess
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Überlebensstrategien als sinnvolle Schutzreaktionen
(Fight, Flight, Freeze, Fawn, Collapse – auch als Mischformen) -
innere Anteile, Selbstwahrnehmung und Entwicklungslogik
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unterschiedliche innere Alterszustände und deren Wirkung im Alltag
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körperbasierte Stabilisierung und Regulation des Nervensystems
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emotionale Regulation
(z. B. Angst, Wut, Ohnmacht, Scham, Erschöpfung) -
Stress, Schlaf und neurobiologische Regeneration
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alltagstaugliche Orientierung bei Übererregung, Erschöpfung und innerer Aktivierung
Ein zusätzliches, jederzeit abrufbares Übungskapitel bündelt alle Interventionen zur Nervensystem-Regulation übersichtlich an einem Ort, unabhängig vom Modulfortschritt.
Kurs 2 – Bindung, System und Integration (Vertiefung)
Kurs 2 erweitert das Grundlagenwissen um bindungs-, beziehungs- und systemische Zusammenhänge.
Er richtet sich an Menschen mit ausreichender Stabilität oder nach Abschluss von Kurs 1.
Thematische Schwerpunkte sind unter anderem:
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Bindungs- und Beziehungsmuster bei Entwicklungstrauma
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Nähe, Rückzug, Grenzen und Kontakt aus nervensystemischer Sicht
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Rollen, Identität und Alltag
(privat, beruflich, helfend, funktional) -
systemische und transgenerationale Prägungen, Epigenetik,
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familiäre Loyalitäten, übernommene Rollen und Fremdlasten
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langfristige Auswirkungen von Stress auf Gesundheit und Lebensenergie
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chronische Stressfolgen, stille Entzündungsprozesse und körperliche Langzeitbelastungen
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Integration, Selbstführung und nachhaltige Stabilisierung im Alltag
Optional enthält Kurs 2 einen vertiefenden Bereich zur inneren Führung und medialen Wahrnehmung –
klar abgegrenzt, traumasensibel gestaltet und ohne spirituelle Überforderung.
Für wen diese Kurse gedacht sind
Die Kurse sind geeignet, wenn du dich in einem oder mehreren Punkten wiedererkennst:
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du fühlst dich häufig innerlich angespannt, überfordert oder chronisch erschöpft
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dein Nervensystem findet schwer zur Ruhe, auch wenn objektiv keine akute Gefahr besteht
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du erlebst körperliche Stresssymptome wie Schwindel, Herzklopfen, Zittern, innere Unruhe oder Spannungszustände
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du leidest unter Schlafproblemen, nächtlicher Aktivierung oder fühlst dich auch nach Ruhezeiten nicht wirklich erholt
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du hast das Gefühl, „ständig unter Strom zu stehen“ oder immer wieder in Erschöpfungsphasen zu rutschen
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du erlebst wiederkehrende Beziehungs- oder Bindungsmuster, z. B. Anpassung, Rückzug, Überverantwortung oder das Gefühl, zu viel zu sein
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du erkennst, dass Stress sich nicht nur psychisch, sondern auch körperlich bei dir niederschlägt
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du hast bereits Therapie- oder Klinikerfahrung und möchtest die Zusammenhänge zwischen Körper, Nervensystem, Bindung und Stress besser verstehen und integrieren
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du suchst Orientierung, Einordnung und Selbstregulation – keine schnellen Lösungen, kein „Repariert-werden“
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du möchtest lernen, dich selbst besser zu führen, ohne dich zu überfordern oder von äußerer Begleitung abhängig zu werden
Der Kurs richtet sich an Menschen, die bereit sind,
sich ihrem inneren Erleben achtsam zuzuwenden,
Zusammenhänge zu verstehen
und Schritt für Schritt mehr innere Sicherheit im Alltag aufzubauen.
Was dir diese Kurse konkret bieten
Dieser Kurs bietet dir:
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ein fundiertes, gut strukturiertes Verständnis von Nervensystem und Entwicklungstrauma
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die Einordnung deiner Symptome als logische Schutzreaktionen, nicht als persönliches Versagen
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Orientierung im Umgang mit Stress, Emotionen und innerer Überforderung
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Unterstützung beim Aufbau von innerer Sicherheit, Selbstmitgefühl und Selbstführung
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eine tragfähige Grundlage zur Integration therapeutischer oder klinischer Erfahrungen
Der Fokus liegt nicht auf Optimierung,
sondern auf Verstehen, Stabilisieren und nachhaltiger Integration.
Wie du in diesen Kursen arbeitest
Dieser Onlinekurs ist keine reine Theorie.
Neben verständlich aufbereitetem Fachwissen enthält er zahlreiche praktische Übungen und Arbeitsmaterialien, darunter:
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körperbasierte Übungen zur Stabilisierung des Nervensystems
(z. B. Erdung, Orientierung, Halt, Regulation) -
Atemübungen, die ohne Überforderung oder Retraumatisierung anwendbar sind
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Achtsamkeits- und Wahrnehmungsübungen, angepasst an unterschiedliche Nervensystemzustände
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Übungen zur emotionalen Regulation
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Reflexionsfragen zur Selbstwahrnehmung und Mustererkennung
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Übungsblätter und Arbeitsmaterialien zur Vertiefung
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Fragebögen zur Selbsteinschätzung
(z. B. zu Stress, Überlebensstrategien, inneren Zuständen)
Du arbeitest in deinem eigenen Tempo
und entscheidest selbst, welche Inhalte und Übungen für dich gerade passend sind.
Welche Unterstützung diese Kurse bieten
Der Kurs ist als begleitende, strukturierende Unterstützung gedacht.
Er kann sinnvoll genutzt werden:
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begleitend zu einer Therapie,
-
im Anschluss an eine psychosomatische Klinik oder Reha,
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oder als eigenständiger Lern- und Reflexionsprozess, wenn aktuell keine Therapie möglich oder gewünscht ist.
Nutzung auch für Fachpersonen
Durch seine fachliche Tiefe und klare Struktur eignet sich dieser Kurs nicht nur für Betroffene,
sondern auch für Therapeut:innen, Coaches und andere begleitende Fachpersonen.
Die zwei Kursteile können von Fachpersonen genutzt werden:
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zur eigenen Reflexion und Selbstregulation,
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zur Vertiefung des nervensystembasierten Verständnisses,
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als begleitendes Material zur Einordnung von Klient:innen-Prozessen,
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zur Unterstützung der eigenen Arbeit bei komplexen oder langanhaltenden Stress- und Traumafolgen.
Die Kurse ersetzten keine Aus- oder Weiterbildung
und stellt keine therapeutische Anleitung dar,
sondern dient als ergänzende fachliche Orientierung und Vertiefung.
Wichtige Abgrenzung
Diese Kurse sind kein Ersatz für Psychotherapie, medizinische Behandlung oder Krisenintervention
und richtet sich nicht an Menschen in akuten psychischen Krisen.
Sie dienen der Einordnung, Stabilisierung und Selbstregulation
und ersetzt keine individuelle therapeutische oder medizinische Begleitung.
Aktueller Stand
Die Kurse befinden sich derzeit in der konzeptionellen Entwicklungsphase.
Geplanter Start: Ende 2026/ Anfang 2027
Weitere Informationen folgen zu gegebener Zeit.