Entwicklungstrauma und Überflutung

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Der Zustand der „Überflutung“ beschreibt einen Zustand emotionaler und körperlicher Übererregung. Umwelteindrücke werden nicht mehr gefiltert sondern stürzen gleichzeitig auf dich ein. Durch fehlenden Fokus wird die Unterscheidung zwischen wichtig und unwichtig unmöglich, alles scheint gleichzeitig zu passieren und eine direkte Antwort zu erfordern.

Dies löst körperlichen Stress aus. Eine Kaskade von Stoffwechselprozessen wird in Gang gesetzt, um den Stress bewältigenzu können: Es werden sowohl Hormone ausgeschüttet (zunächstAdrenalin, dann Cortisol) als auch die Atmungs-, Herz- und Muskelaktivität angekurbelt.

Die Energiebereitstellung läuft auf Hochtouren: Der Blutzucker steigt anund die Glykolyse wird stimuliert, um Energie freizusetzen.

Im Rahmen der sich dadurch einstellenden Übererregung bekommst Du unter anderem das Gefühl, als ob alle Dich anschauen, alle etwas von Dir wollen. Du verschwimmst mit Deiner Umgebung und kannst Dich nicht mehr als Subjekt wahrnehmen.

Dieses Phänomen „zu verschwimmen“ ist bei vielen Menschen mit Entwicklungstrauma vorhanden, sobald sie ich in Gesellschaft befinden. Sie können sich kaum abgrenzen und fühlen sich von anderen beobachtet. Was einen enormen Druck ausübt und belastend ist.

Es gibt verschiedene Übungen, wie Du Dich selbst als Subjekt siehst und Abstand gewinnst, dich von der Umwelt in der notwendigen Weise abgrenzen kannst.

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Zusätzlich ist es immer gut ein Entspannungsverfahren zu erlernen.

Den eigenen Körper zu spüren und Deine Grenzen wahrzunehmen ist ein sehr wichtiger Punkt.

Diese Verfahren kannst Du in meiner Praxis erlernen. Ich unterstütze Dich dabei.

Liebe Grüße Iris Albert